Wir sind Studenten!
...wir begreifen uns als Studierende im Vor-Bologna-Sinne. Wir wollen nicht einfach Wissenspakete konsumieren und “Bulimie-Lernen” betreiben. Wir wollen Denken lernen, um alt eingefahrene Wahrheiten und unhinterfragte Grundannahmen kritisch und konstruktiv zu begegnen. Denn: „solange wir blind dem Ökonomieprinzip folgen und es als Sachzwang akzeptieren, werden wir unsere Situation nicht ändern“ (Götz Rehn, Gründer Alnatura, Eröffnungsrede des Studienganges 2006).
Wir schauen über den Tellerrand!
… aber nicht nur das: Wir klettern auch unter den Teller und um den Teller herum, wir fliegen hoch über dem Teller und verschaffen uns einen gesamten Überblick. In der Wi.n.d- Initiative versuchen wir einen Begriff wie z.B. LEBENsMITTEl aus allen möglichen Perspektiven und Blickwinkeln zu begreifen, um uns so Erkenntnisse zu gewinnen. In unserer Ringvorlesung sitzen z.B. Architekten und Maler, Betriebswirte und Bildhauer, die mit Medizinern, Kommunikationstrainern, Philosophen und Ökonomen in den Dialog treten. Erst durch den aktiven Austausch und Wechsel von Perspektiven (Stichwort: Multiperspektivität) entsteht ein gemeinsamer Boden aus und auf dem wiederum kreatives also neues Denken und Handeln entstehen kann.
Wir schaffen Freiräume!
… zum Verarbeiten und selber denken. Durch künstlerisches und prozessorientiertes Denken und entsprechende Methoden stellen wir sicher, dass ein zirkulärer Fluss von Möglichkeiten für “aktives Handeln”, “Aufnehmen von Impulsen” und “eigener Reflexion” stattfindet.
Wir bringen euch in Dialog!
… durch Kreativität fördernde Techniken und inneren Einstellungen wie z.B. Open Space, World Café und der Kunst des Gastgebens ermöglichen wir einen inneren und äußeren Rahmen, der Mitwirkung und Engagement fördert. Dialog findet aber nicht nur auf der Ebene der Sprache statt. Mit Hilfe der Kunst bekommt man die Möglichkeit, sich einmal auf eine andere Art und Weise auszudrücken und “gehört” zu werden.
