Wind Alanus Ökonomie Symposium 2009 Die Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft

Übertroffene Erwartungen - Ein Teilnehmerbericht

Veranstaltungen an der Alanus Universität sind erfahrungsgemäß eine geeignet Gelegenheit um eigene Erwartungen zu übertreffen. Meine Freude im Vorfeld des Wi.n.d. Symposium war besonders hoch, da es als Ergebnis einer „Studenten-Initiative“ angekündigt war und ich gespannt war zu erfahren, wie sich das in Bezug auf die Teilnehmer, dem Ablauf und der Inhalte erkennbar seien würde.

Die Begrüßung auf dem Hügel, oben auf dem Johannishof ist immer herzlich und natürlich dürfen die Biohappen nicht fehlen. Sich nach einem normalen Arbeitstag noch Ausführungen zur Bewußtseinsgrundlagen der Nachhaltigkeit zu stellen ist schon eine gänzlich andere Kost.

Das Engagement der anwesenden Menschen war spürbar. Der hohe Anteil der Studenten, die als Teilnehmer die Veranstaltung besuchten, war ein Vorzeichen. Die Spannung hatte sich wohl offensichtlich schon im Vorfeld herumgesprochen und war auch nach dem einführenden Abend voll erhalten. Nach den Ausführungen von Hans Reitz hätte ich am liebsten bis zum nächsten Tag durchgemacht. Es war ein erfolgreicher Auftakt mit vielen Ideen, Anregungen und Impulsen für den nächsten Tag.

In der Diskussionsrunde des nächsten Tages entfaltete sich diese typische Alanus Stimmung, gekennzeichnet von Begegnungen auf Augenhöhe: rote Köpfe, euphorische Stimmen, betroffene Besonnenheit, leise und vorlaute Fragen, sachliche Erwiderungen und emotionale Reaktionen. Wolfgang Wähner-Schmidt moderierte durch die Entfaltungen und dann war es wieder soweit, alle Erwartungen wurden übertroffen: Mary Bauermeister in Begeisterung, Prof. Dr. Bernd Halier unüberhörbar engagiert und Wolgang Gutberlet sichtlich um Behutseimkeit bemüht.

In den folgenden Workshops wurden Fragen erörtert, die freundlicherweise von Mitgliedern eines Institutes zusammengetragen wurden, die für sich noch einmal den Geist des Veranstaltungsortes belegen konnten: Das Gretchen-Institut.

Ein erinnerungswerte Highlight war das Zusammentragen der Ergebnisse aus dem von Mary Bauermeister geleiteten Workshop. Wie konnte es anders sein, zum Abschluss das, was man durchaus als „Happening“ bezeichnen könnte, vielleicht sogar als „Happyning“. Kunst, Tanz, Gedanken, Musik und Geistesblitze die nahtlos in Jazz und Gegrilltem übergingen.

Eine sehr gelungene Veranstaltung, die das gesteckte Ziel bedingungslos erreicht hat. Neue Gedanken zur Wirtschaft sind entstanden, diskutiert, weiterentwickelt und verteilt worden, vermutlich weit über den Rahmen der eigentlichen Veranstaltung hinaus.

Es scheint schwer vorstellbar, wie das bereits angekündigte 2. Symposium, sich im Vergleich zur Auftaktveranstaltung bewähren sollte. Dennoch, ich bin äußerst gelassen und voller Vorfreude. Schließlich habe so meine Erfahrungen gemacht und werde versuchen mich einfach nicht mehr zu wundern, wenn die Studenten-Initiative Wi.n.d. auch in der 2. Runde alle Erwartungen übertreffen wird.

Dipl.-Kfm. Peter Rost - Management Profiler und English Business Coach Köln, Oktober 2009